Oliver Meyer

Oliver Meyer

Freitag, 16 August 2019 14:51

TRACHTET NACH DEM, WAS DROBEN IST

Kennst du das auch? Jemand hat ein ungewöhnliches Gesichtsmerkmal oder er trägt ein sonst strahlend weißes Hemd, auf dem sich ein kleiner Fleck befindet. Fällt es dir dann auch schwer, nicht immer gerade darauf zu sehen?

In unserer Nachfolge kann es uns auch so gehen, wenn wir primär auf die Sünde in unserem Leben schauen. Natürlich sollen wir die ablegen. Ich denke da an Bibelabschnitte wie Eph. 4,25-32, Röm. 6, 1 Kor. 6,9-10, Kol. 3,5ff und viele mehr.

In Kolosser 3 sagt Paulus:

Tötet nun eure Glieder, die auf der Erde sind: Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Begierde und Habsucht, die Götzendienst ist! (Kol. 3,5)

Das ist sehr deutlich! Aber Paulus beginnt das Kapitel mit diesen Worten in Bezug auf unsere Veränderung und unser geistliches Wachstum:

Wenn ihr nun mit dem Christus auferweckt worden seid, so sucht das, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist; denn ihr seid gestorben und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott. (Kol. 3,1-3)

Wunderbare Verse! Unser Leben ist "verborgen mit dem Christus in Gott", das heißt verdeckt, momentan noch unsichtbar und sicher. Zudem finden wir in diesen Versen zwei weitere Aufforderungen. Wir sollen „suchen“ und nach dem „trachten, was droben ist“. Ich denke wir verstehen, was „suchen“ bedeutet: „danach streben“. Aber was genau meint Paulus mit „trachten“? Die Elberfelder Bibel übersetzt treffend mit „sinnt auf das, was droben ist“.

[Trachten] kann auch übersetzt werden mit "denkt an" oder "habt diese innere Veranlagung". So wie ein Kompass nach Norden zeigt, sollte der Gläubige mit seiner ganzen Veranlagung auf die himmlischen Dinge ausgerichtet sein. (MacArthur Studienbibel)

Wir sollten also Gottes Wort erlauben, unsere Herzen zu erneuern, indem wir auf himmlische Realitäten und Wahrheiten schauen. Praktisch bedeutet das, dass wir uns nicht auf das Negative konzentrieren - unsere Sünde - sondern auf Jesus, seine Liebe, seine Gnade, das Evangelium und unsere zukünftige Heimat.

Ich halte das für ein sehr wichtiges biblisches Prinzip im Zusammenhang mit unserem geistlichen Wachstum. Lasst uns also nicht primär auf die „Flecken“ in unserem Leben schauen, sondern auf unseren wunderbaren Herrn Jesus und seine Verheißungen.

 

 

Freitag, 29 Juni 2018 08:30

Entschieden zufrieden!

Entschieden zufrieden!

 

Habt ihr es auch schon gemerkt? Die Unzufriedenheit um uns herum wächst. Unzufriedenheit mit der weltpolitischen Lage, mit der wirtschaftlichen Situation, mit der Regierung, vielleicht mit der Situation am Arbeitsplatz, bis hin zur Unzufriedenheit mit der Unzufriedenheit der Anderen.

Leider hat Unzufriedenheit die Eigenschaft, „ansteckend“ zu sein und sich auszubreiten. Wenn wir nicht aufpassen, kann sie auch uns infizieren. Die Auswirkungen sind gravierend: Unzufriedenheit nimmt uns den Frieden, sie stiehlt unsere Freude, macht uns unglücklich und wirkt sich auf unser Zeugnis für den Herrn aus.

Was werden unsere Mitmenschen denken, wenn wir ihnen von unserem wunderbaren Erlöser erzählen, der uns alles gibt, was wir benötigen (Eph. 1,3; 2 Pet. 1,3) und wir dann unzufrieden durch unser Leben gehen?

Anstatt der Unzufriedenheit nachzugeben, sollten wir Zufriedenheit ausstrahlen. Dabei ist es wichtig, dass wir im Kopf behalten, dass Zufriedenheit, genau wie Unzufriedenheit, nicht primär von unseren Umständen abhängig ist, sondern eine Sache unseres Willens ist. Wir haben die Wahl! Es gibt Gläubige, die objektiv gesehen durch wirklich schwere Zeiten gehen und dennoch Zufriedenheit und Freude ausstrahlen und umgekehrt.

Es ist interessant, wie hoch Paulus die Zufriedenheit bewertet, wenn er in 1 Tim. 6,6 schreibt: „Die Gottseligkeit mit Genügsamkeit aber ist ein großer Gewinn.” Nicht Gottseligkeit allein, sondern Gottseligkeit mit Genügsamkeit“ (oder Zufriedenheit) ist großer Gewinn. Das schreibt er im Zusammenhang mit einer Warnung vor falschen Propheten, die meinten Gewinn aus dem Evangelium schlagen zu können. Aber echter (geistlicher) Gewinn besteht in der Verbindung von Gottseligkeit mit Zufriedenheit.

Wenn ich also erkannt habe, wie wichtig dem Herrn meine Zufriedenheit ist, was soll ich dann tun? Es ist ein erster Schritt, wenn ich meine Unzufriedenheit, im Spiegel von Gottes Wort, erkenne. Als nächstes soll ich meine Unzufriedenheit bekennen und mich, mit Gottes Hilfe für Zufriedenheit entscheiden. Zufriedenheit ist wie vieles, eine Sache des geistlichen Wachstums. Wenn wir uns immer wieder gegen die Unzufriedenheit und für die Zufriedenheit entscheiden, werden wir bald mit Paulus sagen können:

...ich habe gelernt, in jeder Lebenslage zufrieden zu sein. (Phil 4,11).

 

 

 

Donnerstag, 08 März 2018 21:29

GENESIS GIBT ANTWORTEN

"Schöpfung und Evolution" hieß das Thema über das Dr. Terry Mortenson von "Answers in Genesis" (USA) ("Antworten in Genesis") am Montag Abend in unserer Gemeinde sprach. Die hohe Besucherzahl zeigte, wie relevant und brisant das Thema in der heutigen Zeit ist: Die Reihen waren nicht nur mit Erwachsenen gefüllt - auch viele Schüler interessierten sich für "Answers".

 

Viele Folien, die während des Vortrags in Englisch mit deutscher Simultanübersetzung gezeigt wurden, verdeutlichten, welche Auswirkungen die grundlegend verschiedenen Fundamente von der Evolutionstheorie im Gegensatz zur Schöpfung im Leben eines Menschen haben. Sehr eindrucksvoll hat Dr. Mortenson die biblische Beweisführung anhand der ersten elf Kapitel im 1. Buch Mose herausgearbeitet.

-> Den Vortrag anhören

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