Donnerstag, 09 Januar 2014 15:04

4 Schritte zur Lösung meiner Probleme

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Unser Leben ist oft alles andere als einfach. Die meisten von uns würden ihr Leben eher als komplex und schwierig bezeichnen. Da wünscht man sich einfache Lösungen. Aber leider klingen die meist zu gut, um wahr zu sein. Und so sind wir skeptisch gegenüber Lösungsansätzen, die versprechen komplexe Sachverhalte einfach zu lösen – meistens auch zu Recht.

Und wie ist das im geistlichen Bereich? Sicher ähnlich, oder? Die Lösungsansätze für unsere Probleme und Fehlhaltungen werden sicher auch sehr komplex sein. Aber ist das wirklich so? Bedingt ein komplexes Problem immer auch eine komplexe Lösung?

In diesem Zusammenhang möchte ich Euch vier „einfache“ (für uns, aber nicht für unseren Herrn, der dafür am Kreuz gestorben ist) Schritte nennen, die jedem von uns helfen werden, einen Großteil unserer Probleme zu lösen, wenn wir sie nur wirklich beherzigen und umsetzen:

1.   Von mir selbst wegsehen – Unsere Herzen sind so ausgerichtet, dass wir selbst im Zentrum unseres Lebens stehen: meine Bedürfnisse, meine Interessen, meine Sorgen. Diese Einstellung charakterisiert unser Leben vor der Bekehrung. Aber jetzt sind wir eine neue Schöpfung (2 Kor. 5,17). Und so sollte unser Leben auch von dem Herrschaftswechsel geprägt sein, der bei unserer Bekehrung stattgefunden hat.

2.   Auf Jesus sehen – Das ist die einzig legitime Sichtweise für jeden Nachfolger des Herrn (Hebr. 12,1-2). Aber wie leicht wenden wir unseren Blick ab von Ihm und konzentrieren uns stattdessen auf unsere Probleme, Sorgen und Wünsche?

3.   Nach vorne sehen – Unsere Vergangenheit ist Teil unseres Lebens. Aus ihr können wir lernen. Aber niemals sollen wir uns von unserer Vergangenheit ablenken, denn „niemand, der seine Hand an den Pflug gelegt hat und zurückblickt, ist tauglich für das Reich Gottes“ (Luk. 9,62). Unser Blick sollte, immer nach vorn gerichtet sein (Phil. 3,13-14).

4.   Dankbar sein – Undankbarkeit ist ein monumentales Problem des Herzens. Gerade auch in schwierigen Zeiten sollen wir niemals vergessen, wie viel wir unserem Vater im Himmel zu verdanken haben (Jak. 1,2-3). Dankbarkeit verherrlicht Gott und gibt unseren Seelen den Frieden und die Freude, nach der wir uns sehnen.

Kann es wirklich so einfach sein? Ist es möglich, dass viele unserer Probleme und Fehlhaltungen gelöst werden, wenn wir diese vier Schritte befolgen? Ja, ich bin überzeugt, dass es so ist.

 

(In Anlehnung an Kapitel 15 aus dem Buch „Einführung in die biblische Seelsorge“ von Eberhard Platte)

 

1668 Aufrufe Letzte Änderung am Mittwoch, 02 November 2016 09:18
Oliver Meyer

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